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Ich spüre sie wieder, fühle zitternd die Gier, verdrängt, verleugnet und doch ersehnt, heimlich erhofft und zitternd empfangen. Verliebt. Ein Blick hat genügt. Ohne Mut. Von Sehnsucht getrieben. Im Spiegel verjüngt und vergnügt, warum nur mit so vielen Qualen?
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2 Erste Schritte
Nur wenn du deine Augen öffnest um mich zu sehen und die ersten Schritte in meine Richtung wagst, wirst du lernen, wie es sich anfühlt, mich zu lieben.
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04 Nur die Liebe
Es gibt keine Wahrheit, nur die Liebe, die sich still verhält und ganz schwach bemerkbar macht, ohne zu drängen.
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20Salz der Nacht
Wohlig strecke ich mich und greife auf deine Seite des Bettes, welches noch vor wenigen Stunden unser gemeines Lager war. Das Kissen umarmend fühle ich noch immer die Wärme, schmecke deine salzigen Küsse und rieche den Duft unserer Leidenschaft, bis die feuchte Hitze der Nacht mich erneut umschlingt.
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| 19Ohne Worte
Wenn sich unsere Lippen berühren ist plötzlich alles ganz leicht. Wir beginnen lautlos zu singen und stimmen ein in den Reigen des schweigenden Verstehens, in unsere Melodie aus Licht. Ohne Worte tauchen wir ein in unsere Seelen und fühlen den Gleichklang unserer Sinne.
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021Dieses Mal
Höre mir zu, nur dieses eine Mal. Nein, bitte, schließe jetzt nicht diese Türe hinter dir. Denn die Endgültigkeit, mit der das Schloss, vernehmbar und kalt, deine Worte bestätigt, lassen mich, mit vielen erklärenden Worten, hilflos und traurig zurück. Wie kann ich jetzt noch um Verzeihung bitten oder den Schmerz von deinen Wagen küssen? Warum hast du mir nie zugehört?
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22Freiheit
Hochgeflogen auf den Schwingen des Glücks liege ich hier mit gebrochenen Flügeln in den Scherben meiner großen Hoffnungen. Ich warte darauf von heilenden Händen getragen und von liebenden Lippen gesund geküsst zu werden. Es dauert lange niemand kommt mich zu retten und meine Tränen zu trocknen. Als es anfängt zu regnen bewege ich vorsichtig meine Flügel. Wieder und wieder dann hebe ich ab. Ich fliege allein in die Freiheit des unendlichen Himmels. Die vertraute Einsamkeit heißt mich willkommen. Mutig wage ich einen Blick zurück dort stehst du mit offenen Armen. Ich sehe ein Lächeln auf deinem Gesicht und ein verräterisches Glitzern in deinen Augen. Mich festzuhalten wäre einfach gewesen aber nur weil du mich wirklich liebst kannst du mir die Freiheit schenken
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024Hüter und Geliebter
Mein lieber Freund ich danke dir, für all die schönen Jahre, in denen du mir treu, oft ohne lang zu fragen, stets Hüter und Geliebter warst, bereit, mich zu umarmen. Dein Liebesschwur, für mich bestimmt, ich wollte ihn nie hören, denn ganz egal was auch passiert, ich will dich nicht verlieren.
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| 25Heute und Morgen
Heute durfte ich dir für all deine Liebe danken, denn in deiner schwersten Stunde kamst du zu mir, mit angstvollem Blick und ohne Hoffnung. Ich hielt dich, umarmte dich, wiegte dich in meinen Armen bis deine Tränen versiegten und du bereit warst, den Weg in deine unbekannte Zukunft zu gehen.
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026Was ich sagen wollte
Seit du fort bist ahne ich was du mir sagen wolltest. Weil ich zwar deine Worte hören, aber den Sinn nicht verstehen konnte, ließ ich dich gehen. Enttäuscht und ohne Illusionen suchtest du die Abgeschiedenheit, die für dich Freiheit bedeutet und von mir lange mit Verlassensein verwechselt wurde. Ich werde dich deinem Alleinsein überlassen, nicht jedoch der Einsamkeit.
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