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| 052 | Abschied |
| 052 | Meine Augen schauen oft ins Leere weil Gedankenfluten meine Sinne trüben Drängelnd klopft alter Freund Schmerz an die Tür Tränen rollen still über zuckende Wangen Nein! Nein! Will euch nicht, will euch nicht Schmerz und Tränen der Einsamkeit. Störenfriede seid ihr, bei der Arbeit. Geht, geht fort Hinunter in die Tiefe meines Herzens Sei offen, meine Seele Sei offen Für den Hauch der Ferne Der dich doch so laut ruft Dem Hauch der Liebe Der Vertrautheit, Dem Hauch der Stärke. Gib dich hin Lass einen Sturm draus werden Dich zu tragen In das Traum gewünschte Leben
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| 0533 | Große Schwester, kalte Hand |
Bei hellem Sonnenschein betrat ich dein Zimmer Mit bangem Schmerz aber überall spürte ich dich und ich fühlte mich willkommen Nur die Stille war fast greifbar Ruhig lagst du dort Ich wollte Abschied nehmen und hatte dir noch so vieles zu sagen Weil ich dich spüren konnte sprach ich und in diesen Stunden waren wir uns zum ersten Mal ganz nah Nachdem ich dann später deine kalten Hände ein letztes Mal berührte konnte ich das nun leere Zimmer ohne Trauer verlassen Ich lies dich los und mein Herz wurde ganz weit Weil ich spürte dass deine Sehnsucht Nach der anderen Welt größer war als die Bindung an das weltliche Leben
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| 054I | Ihr seid mein Himmel, meine Welt |
Wenn ich einmal sterbe gebt mich frei Denn ich gehe nur vor euch aber ich verlasse euch nicht Lasst weiße Luftballone gen Himmel schweben haltet mich nicht fest aber behaltet mich in euren Herzen und singt ab und zu mein Lied Eine Träne gestatte ich euch, nicht mehr Ihr sollt nicht trauern um mich sondern glücklich sein dass wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen durften Eure Liebe hat mich gestärkt nun muss ich weiter Dorthin, wo Zeit und Raum sich umarmen und die ewige Sonne scheint Sie wird euch wärmen und wenn euch die Strahlen berühren wird euch meine unvergängliche Liebe gegenwärtig sein
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